München, 24.06.2016

TU München und Hochschule München kooperieren bei Promotion

Vereinbarung ermöglicht HAW-Absolventen Promotionen auf hohem Niveau. Die Technische Universität München (TUM) und die Hochschule München (HM) arbeiten künftig bei kooperativen Promotionen enger zusammen. Promotionsprojekte an der HM werden von Professoren-Tandems der beiden Einrichtungen betreut, die TUM verleiht den Titel. TUM und HM unterzeichneten eine Vereinbarung, die dem Modell des Bayerischen Wissenschaftsforums - BayWISS folgt.

TU München und Hochschule München sind seit Jahren Vorreiter bei kooperativen Promotionen. 2012 gründeten sie das Graduiertenkolleg „Gebäudetechnik und Energieeffizienz“, das unter dem Dach der TUM Graduate School arbeitet. Die HM ist zudem eine von fünf Partner-Hochschulen im „TUM Applied Technology Forum“. Diese Plattform, die im selben Jahr von der Munich School of Engineering der TUM ins Leben gerufen wurde, fördert kooperative Promotionen in der Energieforschung.

Nun haben TUM und HM die Zusammenarbeit für Verbundpromotionen junger Forschertalente der HM im gesamten gemeinsamen Fächerspektrum geregelt. Promovierende – ob in Verbundprogrammen oder in Einzelprojekten – werden von Tandems aus Professorinnen und Professoren der beiden Einrichtungen betreut. Die Doktorandinnen und Doktoranden werden Mitglieder der TUM Graduate School, womit auch deren hohe Qualitätsstandards für die Promotion gelten: Sie erwartet eine verbindliche Betreuungsvereinbarung, fachübergreifende Weiterbildung und der interdisziplinäre Austausch mit anderen Promovierenden. Den Doktortitel verleiht die TUM, wobei auf der Urkunde beide Institutionen und Betreuenden Erwähnung finden.

Von den derzeit rund 5.000 laufenden Promotionen an der TUM sind etwa vier Prozent kooperative Verfahren mit Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, davon wiederum ein Drittel gemeinsam mit der Hochschule München.

Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften haben 2015 das Bayerische Wissenschaftsforum - BayWISS ins Leben gerufen, um Standards für die Verbundpromotionen zu setzen.
Quelle: TUM Corporate Communications Center.