München, 16.01.2017

Die ersten BayWISS-Verbundkollegs gehen an den Start

Das Strukturmodell der Verbundpromotion wird umgesetzt

Mit der formellen Verabschiedung seiner Geschäftsordnung in 2016 hat sich das Verbundkolleg „Mobilität und Verkehr“ offiziell konstituiert und damit begonnen, Promovierende zur Betreuung aufzunehmen. Das gemeinsame Promotionskolleg wird unter dem Dach des BayWISS getragen durch die Technische Universität München, die Technische Hochschule Ingolstadt und die Hochschule Kempten. Ziel des BayWISS-Verbundkollegs „Mobilität und Verkehr“ ist die gemeinschaftliche, kollegbasierte und strukturierte Betreuung herausragender promotionsbefähigter Absolventinnen und Absolventen insbesondere der Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) im BayWISS, deren Promotionsvorhaben auf Themenfeldern wie „Fahrzeugsicherheit“, „Innovative Mobilität und ressourcenschonende Antriebstechnologien“, „Energie- und Antriebstechnik“ oder „Vernetzte Mobilität und Fahrzeugtechnik“ liegen.

Für Anfang Februar 2017 ist die gemeinsame Unterzeichnung der Geschäftsordnung des BayWISS-Verbundkollegs „Digitalisierung“ (BWD) durch die Präsidenten der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt geplant. Eine Kooperationsvereinbarung zwischen den drei Trägern wurde bereits in 2016 geschlossen. Herausragenden promotionsbefähigten Absolventinnen und Absolventen insbesondere der HAW, die zu Themen der Digitalisierung forschen, wird durch das BWD künftig die Förderung ihrer akademischen und berufsbezogenen Qualifikation bis hin zur Promotion angeboten, in paritätischer Betreuung, unter Nutzung der spezifischen Kompetenzen der beteiligten Einrichtungen.

Das mit den BayWISS-Verbundkollegs umgesetzte Modell der Verbundpromotion ist eine entscheidende Weiterentwicklung der kooperativen Promotion. Es sieht die gleichberechtigte, kollegbasierte Betreuung Promovierender durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten und HAW des Freistaats Bayern vor. Die Verbundpromotion bietet dem wissenschaftlichen Nachwuchs einen fairen, planbaren und transparenten Karriereweg zur Promotion, frei von Benachteiligungen aufgrund der akademischen Herkunft. Die Verbundpromotion dokumentiert den Willen zum Miteinander der Bayerischen Universitäten und HAW.